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Jährliche Kontrolle der Trinkwasserqualität: Untersuchung auf Legionellen Betroffen von dieser Pflicht sind Warmwasser-Installationen mit mehr als 400 Liter Speichervolumen und/oder Warmwasserleitungen mit mehr als drei Liter Inhalt zwischen der Stelle, an der das Trinkwasser erwärmt wird, und der Entnahmestelle. Dieses trifft in erster Linie auf alle zentralen Warmwasserversorgungsanlagen in Mehrfamilienhäusern zu. Gleichzeitig ist damit die unverzügliche Anzeige des Bestandes einer Großanlage zur Trinkwassererwärmung im öffentlichen und gewerblichen Bereich (z. B. auch im Wohnungsbau) an das jeweilige Gesundheitsamt verbunden. Eine Untersuchungspflicht auf Legionellen in Gewerbeimmobilien kann aufgrund von anderen Vorschriften (Arbeitsstättenverordnung, Hygiene, Fürsorgepflichten, Verkehrssicherungspflichten) bestehen.
Das zuständige Gesundheitsamt für die Anzeigen nach § 13, 14 und 16 TrinkwV. Anzeigepflicht von Blei als Werkstoff in der Trinkwasserverteilung Seit dem 1. Dezember 2013 dürfen pro Liter Wasser nicht mehr als 0,010 mg Blei im Trinkwasser enthalten sein. Faktisch führt dies zu der Verpflichtung, bleihaltige Rohre in der Trinkwasserversorgung auszutauschen. Betroffen davon sind in erster Linie Gebäude, die vor 1970 errichtet worden sind. Sollten als Hausanschlussleitungen oder im Gebäude noch Bleirohre vorhanden sein, müssen die betroffenen Verbraucher seit dem 1. Dezember 2013 hierüber schriftlich oder per Aushang informiert werden und zwar auch dann, wenn der Blei-Grenzwert nicht überschritten wird. Mehr Informationen hierzu sind auf der Homepage des Umweltbundesamtes  erhältlich. Seit Dezember 2012 veröffentlicht das Umweltbundesamt (UBA) auf seiner Internetseite auch die „Liste trinkwasserhygienisch geeignete metallener Werkstoffe“. Diese Liste hat derzeit den Status einer „Empfehlung“ und wird ab Dezember 2015 rechtsverbindlich. Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollte schon jetzt darauf geachtet werden nur “gelistete” Werkstoffe zu verwenden. Verschärfung der Mindeststandards bei Trinkwasserinstallationen Neu ist in der Trinkwasserverordnung 2012, dass geeignete Probenahmestellen zur Entnahme von Wasserproben über entsprechende Ventile eingerichtet werden müssen. Auch verlangen die neuen Vorschriften für die Trinkwasser-Installationen ausdrücklich den Einsatz von geeigneten Sicherungssystemen beim Anschluss von Apparaten, z. B. im Lebensmittel- oder Zahnarztbereich, oder im Falle einer Verbindung von Trinkwasser- und Heizungsanlagen.